Bühnen- und Kostümbild

LÄUFT BEI MIR

Theater Bremen, SZ 24/25 

Nach "Rot ist doch schön" von Lucia Zamolo

Regie: Emily Masch und Saskia Scheffel

Bühnen- und Kostümbild: Andrea Künemund

 

 

Mit Freude gegen die Scham. Aber nicht die gespielte Freude aus der Tamponwerbung, in der alle die ganze Zeit Trampolin springen und nie aufhören zu lächeln. Sondern echte Freude und vor allem Neugier darüber, was da mit dem eigenen Körper eigentlich passiert. Ich habe meine Tage. Wärmflaschentage. Schokopuddingtage. Hoodie-um-die-Hüften-knot-Tage. Und jetzt?
 


Text: Saskia Scheffel, Regie 

 ©Fotos: Jörg Landsberg

EMILIA_GALOTTI

Theater Bremen, SZ 23/24 

nach Gotthold Ephraim Lessing
Regie: Rahel Hofbauer

Bühnen- und Kostümbild: Andrea Künemund

 

 

„What’s missing in the poem, exists in its readers“ (Arie Sivan / Sivan Ben Yishai). Doch wie lesen und erzählen wir heute Geschichten, die durch patriarchale Strukturen geprägt sind? Wie lässt sich durch die Fokussierung auf die handlungstragenden Rollen die Titelfigur als Leerstelle entlarven? Wie kann diese Leerstelle nutzbar gemacht werden, um Raum zu schaffen für neue Lesarten und Perspektiven?

 

 

Text: Elif Zengin, Dramaturgie

©Fotos: Jörg Landsberg

 

 

ÂŞIKLAR 
DIE LIEBENDEN

Theater Bremen, SZ 22/23

 
Konzept und künstlerische Leitung: 

Nihan Devecioğlu
Regie: Frank Abt 

Musik: Nihan Devecioğlu, Matti Weber

Bühnen- und Kostümbild: 
Sibylle Müngersdorf  und Andrea Künemund

 

 

Ausgehend von Videointerviews, die Nihan Devecioğlu gemeinsam mit dem Dokumentarfilmemacher Orhan Çalışır geführt hat, erzählt sie von den Erfahrungen der „Gastarbeiterinnen“ der ersten Generation aus einer weiblichen Perspektive. Die Sängerin gibt den Gefühlen und Beweggründen von Feriha Demirtaş, Makbule Kurnaz, Yıldız Saraç-Fritsche und Emine Ulusen Raum, ehrt ihre Geschichten, die lange nicht gehört wurden, und singt für sie.

 

Text: Elif Zengin, Dramaturgie

©Fotos: Jörg Landsberg

 

 

 

VERSCHREIBEN

Ringtheater Berlin, SZ 24/25 

Regie und Konzept: Jingyun Li

Ausstattung: Andrea Künemund

 

 

Verschreiben (?) ist (is) ein (one) partizipatives (katılımcı) Rundtisch(round table?)performance(表演), ein Sprachlabor (labor? work? workshop? نعم، ورشة عمل), in dem wir versuchen „Deutsch“ (German?) und (and)  andere OUR Sprachen neu (new) zu gestalten. 
Durch gemeinsame Sprach– und Schreibspiele befreien wir das verkörperte Prozess (Process प्रक्रिया) des Schreibens und zugleich das deutsche OUR Sprache selbst. 
Eine seltsame, aber heilende Sprachoperation (what opera? aha, ide o chirurgiu, nie operu!) kuratiert von und für Deutschsprechende aller Niveaus Niveles.

 

Text: Štefan Benčík, Dramaturgie

©Fotos: Toni Petraschk

 

 

 

LEER/STAND
Der Brotladen
oder: wem gehört 
der Stadtraum?

Theater Bremen, SZ 21/22

nach Berthold Brechts "Der Brotladen"

Regie: Antigone Akgün

Ausstattung: Vitalia Gordeev und Andrea Künemund

 

 

Beton ist das neue Gold, Mieten und Immobilienpreise steigen. Zugleich stehen Läden, Häuser, ganze Komplexe leer. Wie hängen Leerstand und Verdrängung zusammen? Welche Strukturen liegen dem zugrunde und was bedeutet das für die Menschen?
Von Brechts Fragment ausgehend und im Dialog mit der Bremer Stadtgesellschaft verwandelt Antigone Akgün mit ihren Spielern den Leerstand am Ostertorsteinweg 40 in einen Erzählraum, mit Schauspiel, Videos und Installationen. 

 

Text: Stefan Bläske und Leonie Adam, Dramaturgie

©Fotos: Jörg Landsberg

 

 

 

 

WILHELM TELL

ADK Ludwigsburg, Feb. 2020

Regie: Amanda Lasker-Berlin

Bühnen- und Kostümbild: Andrea Künemund 

 

 

Vier Forscher*innen befinden sich auf der Suche nach dem revolutionären Moment. Angetreten sind sie, um die entscheidende Substanz zu finden – die mit dem Potenzial, die Gesellschaft zu verändern. Sie hangeln sich entlang an Hinweisen, untersuchen Körper, sezieren Rhetorik, führen eine Autopsie am Heldenmythos durch. »Wilhelm Tell« heißt die so heraufbeschworene Geschichte, die ihnen neue Forschungsfelder eröffnet – und Fragen aufwirft nach Besitzanspruch, Freiheit und Opferrolle.

 

Text: Lena Meyerhoff, Dramaturgie

©Fotos: Steven M. Schultz

 

 

 

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.